Natururlaub auf Fanø kann so schön sein!

Gönn dir dieses Erlebnis!

Natur in ihrer ganzen Vielfalt und Einzigartigkeit – das ist das Bild von Fanø an der Nordseeküste. Ein Ort, wie ein Paradies, das es zu schützen gilt. Leben im Einklang mit der Natur und im Rhythmus der Gezeiten. Mensch und Tier leben gemeinsam Seite an Seite und genießen das Geschenk der Natur.

Urlaub am Wattenmeer
Entdecke den einmaligen Lebensraum Wattenmeer an der Nordseeküste. Auf über 4.000 km² erlebst du eine einzigartige Landschaft im Rhythmus der Gezeiten. Bei Ebbe erstreckt sich der weite Wattboden mit Schlick und Sandflächen und du läufst über den Meeresboden. Eine Vielzahl von Tieren wie Krebse, Wattwürmer und Muscheln tummeln sich dort. Und die Flut spült immer wieder neue Schätze an. Fische, Seesterne, Quallen, Seehunde und weitere Tierarten haben ihren Lebensraum in der Nordsee. Das Wattenmeer bietet rund 10.000 Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause. Blühende Salzwiesen oder lange Sandstrände gehören ebenso zum Landschaftsbild wie die Zugvögel, die im Frühjahr und Herbst die Halligen, die Inseln und das Festland aufsuchen. Jedes Jahr sind rund 10 bis 12 Millionen Zugvögel zu Gast im Wattenmeer.

Natur erleben – im Nationalpark Wattenmeer
Das Wattenmeer bietet viele Naturveranstaltungen an. Gehe im Nordseeurlaub doch einmal auf Watt-Safari. Beobachte die kleinen Tiere im Watt bei einer Wanderung. Den großen Tieren im Wattenmeer begegnest du bei einer Seehundsafari und den fliegenden Wattbewohnern bei einer ornithologischen Führung. Geschulte Nationalpark-Wattführer und Ranger sorgen mit ihrem geballten Wissen für spannende Exkursionen und für die Sicherheit. Denn das Watt kann weit draußen auch gefährlich sein.

Pflanzenwelt im Nationalpark
Durch die Gezeiten bietet das Wattenmeer den Pflanzen einen ganz besonderen Lebensraum. Sie müssen Salzwasser, Überschwemmung und Übersandung/Überschlickung standhalten. Zu diesen widerstandsfähigen Pflanzen gehören z.B. der Queller und das Seegras. In den Salzwiesen findet sich auch der Halligflieder, der im Sommer die Wiesen in einen lila Blütentraum versinken lässt. In den Dünen leben neben dem bekannten Strandhafer auch Pflanzen wie Hungerblümchen oder Silbergras.

Naturveranstaltungen im Wattenmeer
Eine Wattwanderung gehört zum Nordseeurlaub einfach dazu. Ob im Winter mit Gummistiefel oder im Sommer barfuß. Es gibt viele unterschiedliche Wattwanderungen auf verschiedenen Strecken. Die Salzwiesen bieten neben unzähligen Pflanzen auch eine interessante Tierwelt, die man bei einer Salzwiesenführung näher kennen lernen kann. Auf Schiffstouren können Seehund und Co. genauer beobachtet werden und auf ornithologischen Führungen kommt man den Watt- und Wasservögeln auf die Spur.

Natur

Unter den Säugetieren ist das Wildkaninchen besonders augenfällig. Die Tierart wurde 1913 auf die Insel gebracht und hat sich seither stark vermehrt. Die Tiere verursachen auf Feldern und in Forsten beträchtliche Schäden. Rehwild ist seit 1950 auf der Insel. Die ersten Tiere kamen vom Herrensitz Valdemars Slot auf Tåsinge. Während Fuchs, Hermelin und Hase auf Fanø heimisch sind, fehlen Eichhörnchen, Ratte und Maulwurf.

Das Vogelleben auf der Insel ist besonders zur Zeit des Vogelzuges sehr ausgeprägt. Scharen von Enten, Gänsen, Watvögeln und Singvögeln ziehen entlang der Küstenlinie im Frühjahr in ihre arktischen und subarktischen Brutgebiete und im Herbst zurück in die im Bereich der Nordseeküste, im Mittelmeerraum oder auf dem afrikanischen Kontinent liegenden Überwinterungsgebiete. Zahlreiche Zugvögel rasten auf der Insel oder verbleiben dort in milden Wintern (insbesondere Watvögel wie Sanderling, Steinwälzer, Austernfischer aber auch Sperlingsvögel wie Bergfink und Schneeammer). Im Jahr 2015 wurde in den Dünen etwa drei Kilometer nördlich der Strandzufahrt bei Sønderho, nahe am Strand, der Sønderhosø (deutsch „Sønderhosee“) angelegt, der aus Regenwasser gespeist wird. Am Südufer des Sees befindet sich eine Vogelbeobachtungsstation, die vom Weststrand aus zu erreichen ist.

Die enormen Scharen durchziehender Enten hatte die Bewohner der Insel zwischen 1866 und 1888 dazu veranlasst, auf der Wattseite der Insel insgesamt vier Vogelkojen anzulegen. Die Vogelkojen wurden in Teilhaberschaften betrieben. Die Anteile durften nur vererbt und nicht verkauft werden. Der Bau kostete damals ca. 9000 dänische Kronen, der jährliche Unterhalt betrug 1000 Kronen. In jeder dieser Vogelkojen wurden jährlich bis zu 5.000 Enten gefangen. 1887 zahlte man für eine Stockente 90 Øre, für eine Spießente 75 Øre, für eine Pfeifente 60 Øre und für eine Krickente 35 Øre.[6] Das Geschäft mit den Enten war für die Inselbewohner eine gute Einnahmequelle. Seit 1931 ist diese Art des Vogelfangs in Dänemark verboten. Nach dem Jagdverbot verloren die Besitzer das Interesse und die Vogelkojen verwahrlosten zunehmend.[7] Anfang der 1960er Jahre wuchs das Interesse auf Fanø wieder, drei Vogelkojen zu beleben. Die lokalen Jagdvereine nahmen die Albue Vogelkoje und die Sønderho Vogelkoje wieder in Betrieb, allerdings wurden sie jetzt zur Zucht und zur Aussetzung von Stockenten genutzt. Eine besondere Funktion erhielt die Sønderho Gamle Fuglekøje. Sie wurde nach einem Neuaufbau von 1960 bis 1990 als Beringungsstation vom Wildbiologischen Institut auf Kalø (dän: Miljøundersøgelser på Kalø) genutzt und kann seit 2003 nach einer umfangreichen Renovierung mit Informationspavillon und Aussichtsturm besichtigt werden. Die Terredal Fuglekøje und die Albue Fuglekøje in der Albue Bugt (deutsch: Ellenbogen Bucht) ist mit Privatfahrzeugen erreichbar und kann besichtigt werden.[8]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Fanø aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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